Die Energieversorgung ist bereits gesichert

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Unsere neue Halle für die Dichtmittelabfüllung steht: Das Fundament wurde gegossen, entsprechene Stahlgerüste errichtet (Fenster natürlich nicht vergessen) und eine notwendige Brandschutzwand errichtet. Der Boden wird in den nächsten Tagen gegossen.

Die Trafostation ist am Stück geliefert worden. Dank unserer netten Nachbarn konnte sie auch per Tieflader und Kran pünktlich abgeladen werden.

Die Lieferfirma hatte leider nicht genug Fläche zum Halteverbot erklärt und der Tieflader kam zunächst nicht auf unser Gelände. Die Nachbarn (Remondis) haben darauf hin ihre Mitarbeiter zurückgerufen, die bereits mit ihren LKWs unterwegs waren. So konnten die Autos schnell umgestellt werden und die Station problemlos „geparkt“.

Die Stadt hat den Strom bereits angeschlossen und es müssen nur noch die ganzen Gräben wieder geschlossen werden.

Der geplante Umzug wird Anfang / Mitte Oktober stattfinden.

Naturfaser werden immer wichtiger für Vliesstoff-Einsätze

Einfache Verarbeitung, Nachhaltigkeit und Recyling-Möglichkeiten sind starke Eigenschaften

Der Einsatz von Pflanzenfasern in Vliesstoffen für technische Textilien war in der Vergangenheit meist für eigenschafts-, aufkommens- und entsorgungsbezogene Nischen-Anwendungen. Die Tradition ist durchaus eine lange – Flachs wurde bereits 1934 in Nass-Vliesen verwendet. Und noch älter ist der Einsatz von Jute und Sisal für Nadelfilze (1890).

Seit den 90’er Jahren des 20. Jahrhunderts sind Naturfasern zunehmend im Einsatz als Verstärkungsfasern in duro- und thermoplastischen Bauteilen für die Fahrzeug-Innenverkleidung . Dabei ist das Thermoform-Pressen das vorrangig genutzte Herstellungsverfahren der meist großflächigen Formteile.

Guten Eigenschaften sowohl der Werkstoffe selbst, als auch unter Aspekten wir Recycling und Nachhaltigkeit, stehen auch einige Problempunkte entgegen. Der Einfluss von Art, Klima, Anbaumethoden, Ernte- und Aufschlussverfahren bei Pflanzenfasern sowie Rasse , Haltungsbedingungen, und Gewinnung bei Tierfasern bedeuten oft Schwankungen hinsichtlich Aufkommen, Eigenschaften und Preis.

Wegen einfacher Handhabbarkeit, Umweltverträglichkeit und Recycelbarkeit geht der Trend aber deutlich zu thermoplastischen Werkstoffen, wobei sich für Naturfasern Polypropylen aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes als Matrixpolymer anbietet, schreibt das Fachmagazin „Allgemeiner Vliesstoff-Report“ in seiner Ausgabe 2/16.

Boom bei Geo-Textilien

Geotextilien sind eine Produktgruppe der technischen Textilien mit jährlichen Zuwachsraten um 10 Prozent. Die Pflanzenfasern (Flachs, Hanf, Ramie, Jute und Kokos ) sind derzeit vor allem im allgemeinen Erdbau im Einsatz. Seit langem praktizierte Anwendungen sind Matten und Vliesstoffe zum Erosions- und Böschungsschutz, zur Sanierung von Hängen in der Bergbausanierung und für Skipisten oder als Trägermaterial für Rollrasen.

Gerade „temporäre“ Effekte der Stabilisierung der Erdstoffoberfläche und des Ableitens von Niederschlagswasser, bis hin zur Übernahme dieser Funktionen durch den natürlichen Pflanzenwuchs sind besonders wichtig. Dabei gilt es zunehmend auf den internationalen Bedarf zu schauen, hier ist zukünftig ein großer Absatzmarkt zu erwarten.

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Foto: Moreno Soppelsa

Technische Textilien brauchen Flammschutz – neue Entwicklungen

Textilien für technische Bereiche bestehen meist aus Hi-Tech-Materialien, werden in vielen Bereichen eingesetzt, oft um herkömmliche Stoffe zu ersetzen und sind auch als Funktions- und Schutzkleidung allseits präsent. Durch die vielfältigen Einsatzbereiche werden an die Ausgangsmaterialien neben Anforderungen wie mechanische Belastbarkeit und Beständigkeit weitere Funktionen wie etwa Flammschutz, Antistatik oder Hydrophobie gestellt. Und das wird meist durch verschiedenste Formen der Veredelung erreicht.

Flammschutz ist ja auch einer der zentralen Lösungen, die Weserland für seine Kunden realisiert – wie etwa Compounds für die Teppichrückenbeschichtung zur flammhemmenden und antistatischen Ausrüstung von Flugzeug-, Automobil-, Bahn- und Objektteppichen.

Neuste Entwicklungen des Fraunhofer-Institut in Würzburg erlauben nun erstmals gleich mehrere Eigenschaften in einem Gang als Eigenschaft zu implementieren. Die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC haben 2015 gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern eine neue Veredlungslösung auf Wasserbasis entwickelt. Das Beschichtungssystem ermöglicht bis zu sechs Funktionen in nur einem Arbeitsschritt miteinander zu kombinieren.

Damit ist es gelungen Herausforderungen bei der Rezepturzusammenstellung zu überwinden, und dabei die sich oft nicht vertragenden chemischen Eigenschaften der Textilhilfsmittel aufeinander abzustimmen und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften der Faserstoffe in den Textilien zu berücksichtigen.

Das Beschichtungssystem erlaubt Textilien in einem Beschichtungsvorgang mit hydrophoben, waschbeständigen, antistatischen, abriebbeständigen sowie antimikrobiellen Eigenschaften auszurüsten. Konzipiert als modulares System können individuell zugeschnittene Funktions- und Eigenschaftsprofile konfiguriert werden. Die Textilindustrie erhält damit ein Veredlungssystem im Baukasten-Prinzip, das mit bis zu sechs Funktionen in einer Beschichtungslösung vielfältigen Anforderungen gerecht wird. Der modulare Ansatz ist auch ein Prinzip bei Weserland – Kunden erhalten individuelle Lösungen, die ihnen erlauben sehr zielgerichtet zu planen und dazu in Größenordnungen, die exakt ihren Problemstellungen entsprechen.

Die Vorteile dieser Veredlungslösung sind natürlich offensichtlich: Weniger Prozessschritte bei der Herstellung, niedrigere Energie- und Produktionskosten. Die Einsatzbereiche reichen unter anderem von der Luftreinigung in öffentlichen Gebäuden, Hotels bis hin zu PKWs. Dazu kommen flammhemmende Eigenschaften von Textilien, die beispielsweise für Gardinen in großen Räumen oder öffentlichen Einrichtungen genutzt werden.

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Foto: auremar

Abrissarbeiten abgeschlossen

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Die Abrissarbeiten konnten wie geplant abgeschlossen werden, nicht zuletzt durch die gute Vorbereitung der Fa. Elektro Heese. Viele alte Kabel mussten zuvor entfernt und viele weitere mussten provisorisch neu verlegt werden.

Glücklicherweise gab es bei den Abrissarbeiten keine unangenehmen Überraschungen. Auch die Bodenuntersuchungen fielen positiv aus. Da nun auch die Baugenehmigung vorliegt, steht dem Neubau nichts mehr im Wege und wir können wie geplant beginnen.

Ein anderer Hallenteil, der entkernt wurde, soll später als zusätzliche Lagerfläche dienen. Hier waren bis in die 90er Jahre die Labore der Weserland Bautenschutz GmbH untergebracht. Im Moment stehen noch tragende Wände im Weg. Nachdem die Statik der Dachkonstruktion verstärkt ist, können auch diese Wände entfernt werden.

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