Warum Weserland Betriebsferien für eine gute Sache hält

Der erste und einfachste Grund für Betriebsferien, ist – ganz banal – die Urlaubszeiten der Mitarbeiter. Denn während der Sommerferien kann man die Produktion kaum bei 100 Prozent halten, wenn 30 Prozent mit ihren Kindern in den wohlverdienten Urlaub gehen. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Interne Prozesse ruhen und die Zeit lässt sich einfallsreich für Optimierungen, Anpassungen und neue Ideen nutzen. Betriebsferien sind nämlich durchaus produktive Zeiten in einem Unternehmen.

Was also bedeuten Betriebsferien für einen Betrieb wie Weserland? Es verbessert langfristige Planungsprozesse – Mitarbeiter wie Kunden können sich lange im Voraus auf die Betriebsferien einstellen. Apropos Kunden: Kunden können sich so auf gleichbleibend hohe Produktivität verlassen. Betriebsferien sind dann eben ganz klar Betriebsferien und sonst sind die gewohnten Ansprechpartner zuverlässig erreichbar.

Urlaubszeiten während der Betriebsferien haben noch einen weiteren Vorteil: Das Problem, dass sonst im Sommer immer gerade ein wichtiger Ansprechpartner fehlt, und die Kollegen mit offenen Fragen dastehen, gehört der Vergangenheit an. Eng zusammenarbeitende Teams werden so nicht auseinandergerissen.

Es entstehen sogar gewisse Freiräume für ein Unternehmen, stehen etwa Renovierungen, Updates oder Wartungen an. Die können nämlich reibungslos in den Betriebsferien erledigt werden und die Produktion wird nur minimal gestört – einfach für den Betrieb wichtige Aktionen, für die im Echtbetrieb keine Zeit und nur wenig Platz sind. Auch die Kunden merken unter Umständen die dadurch entstehenden Verbesserungen im Betriebsablauf. Ein Plus für alle also.

Und noch ein übergeordneter Aspekt, der die positiven Effekte von Betriebsferien deutlich macht: Gönnt das Unternehmen allen Mitarbeitern eine Art Verschnaufpause, handelt es familienfreundlich und das wirkt sich wiederum auch positiv auf sein Image als Arbeitgeber aus. Das ist wichtig, denn eine attraktive Arbeitgeber-Marke bringt im Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte klare Vorteile. Eine gute Work-Life-Balance ist für viele Arbeitnehmer schließlich inzwischen erstrebenswerter als eine Gehaltserhöhung.

Weserland beweist ausgezeichnete Kompetenz
bei Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung 2013 webIn Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, von denen weniger als ein Prozent aktiv forscht – eine extrem bedeutsame Gruppe also. Die Entwicklung neuer Produkte und Produktvarianten zählt bei Weserland – als Experte für Spezialprodukte – schon immer zur Kernkompetenz. Die Anforderungen und Wünsche der Kunden werden dabei mit einer Mischung aus jahrelanger Erfahrung, Forschung und einem komplexen Archiv aus Standardrezepten erfüllt. Ein Gütesiegel des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft bestätigt diese Kompetenzen nun für alle sichtbar.

Basis dieser Auszeichnung ist die FuE-Erhebung des Stifterverbandes vom April diesen Jahres, die damit auch die Entscheidungsgrundlage für die Ausgestaltung der Innovations- und Technologiepolitik in Deutschland sein soll. Die dabei erhobenen Daten sind zudem zentraler Bestandteil der Berichterstattung Deutschlands zur technologischen und innovatorischen Leistungsfähigkeit im Inland sowie in der EU und in der OECD.

Mit Beginn diesen Jahres (2014) würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen für ihre besondere Verantwortung, die sie für Staat und Gesellschaft übernehmen, durch die Auszeichnung mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung" – ein Zertifikat, das nun für zwei Jahre Weserlands Kompetenz deutlich macht.

Der Verband wird in seiner Tätigkeit ausdrücklich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Die Erhebung wurde dafür in diesem Jahr mit Fragen zum Personal in Forschung und Entwicklung ergänzt, da der wissenschaftliche Nachwuchs eine wesentliche Voraussetzung für das Forschungs- und Innovationssystem darstellt. Nur mit einer soliden Datenbasis, so das Bundesministerium, können die Herausforderungen des demografischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftebedarfs bewältigt werden

Der Stifterverband ist ein Zusammenschluss von 3.000 Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, gegründet um nicht nur allgemein Bildung und Wissenschaft voran zu treiben, sondern mit Förderprogrammen, besagten Erhebungen, Analysen und Handlungsempfehlungen eine Infrastruktur für die Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland zu etablieren. 

Velox UK ist neuer Vertriebspartner für Großbritannien

Die Zusammenarbeit mit Velox, wie sie bereits 2013 für Spanien und Portugal beschlossen wurde, hat sich als höchst erfolgreich herausgestellt und wurde jetzt auf Großbritannien ausgedehnt. Die Hamburger Spezialisten für den Vertrieb von Spezial-Chemikalien erweisen sich so als gute Partner für die europaweite Vermarktung der Weserland-Produkte.

Wir nutzen dabei deren Kernaktivitäten Verkauf und Marktentwicklung und können so von Erfahrungen der 1993 gegründeten Vertriebs- und Marketinggesellschaft profitieren. Velox ist in der Zeit kontinuierlich gewachsen und gilt heute als ein europaweit führender Dienstleister im Bereich der Rohstoffe für Kunststoff-, Composites-, Kautschuk- , sowie Farben- und Lackindustrie. Das Netzwerk von 18 internationalen Verkaufsbüros, kommt Weserland ebenfalls zu Gute – dessen Tätigkeit zunehmend auch international ausgerichtet ist.

Velox arbeitet nach den Prinzipien des Responsible Care-Programms Responsible Care-Programms, für das sie seit 2011 zertifiziert sind. Auf dieser Basis engagieren sie sich für die kontinuierliche Verbesserung der Ökobilanz, der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz und unterstreichen damit ihr Engagement für die nachhaltige Entwicklung ihrer unternehmerischen Aktivitäten. Ein Engagement, das wir seitens Weserland im vollen Umfang unterstützen.

 

 

Naturlatex – ein nachwachsender Rohstoff mit guten Eigenschaften

Eine gleichwertige synthetische Alternative, die wirklich alle guten Eigenschaften des Naturlatex mitbringt, gibt es nicht, so die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nach wie vor günstige Rohstoffkosten und eine gute biologische Abbaubarkeit (und damit eine hohe CO2-Neutralität) überwiegen bei diesem Werkstoff. Ein wichtiger Grund, warum Weserland diesen Naturstoff für seine Produkte nutzt.

Mit der Entwicklung der Vulkanisation um 1830 wird dieser Rohstoff zu einem Material, das sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens wiederfindet: Die festere Variante Kautschuk ist die Grundlage für Reifen, für Schuhsohlen und viele weitere Produkte. Die flüssige Form, der Latex, hat den Vorteil, dass sie später mit wässrigen Produkten mischbar ist (so wird sie auch bei Weserland benutzt) und leicht verschäumt werden kann, zB. für die Herstellung von Latex-Matratzen.

Bei der „Ernte“ in den Erzeugerländern wird der Baumsaft vor Ort eingedickt und mit Ammoniak stabilisiert. Wird Naturkautschuk vorvulkanisiert, bleibt es dennoch flüssig. Um den festen Kautschuk zu erhalten, muss die Flüssigkeit zur Gerinnung gebracht werden.

Es gibt zudem Versuche, andere kautschukliefernde Pflanzen zu nutzen. Löwenzahn wie auch der Zwergstrauch Guayule haben Latexanteile zwischen fünf und zehn Prozent. Nach gescheiterten Versuchen, Ersatz während des Zweiten Weltkriegs zu erzeugen, hat es auch in neuerer Zeit Ansätze gegeben, Alternativen zum Kautschukbaum zu finden. Im April 2008 begann ein bis 2012 laufendes Forschungsprojekt der EU – „EU-PEARLS“ –, bei dem beide Pflanzenarten erforscht wurden.

Ein immer wichtigerer Aspekt dieses nachwachsenden Rohstoffs ist, dass viele Menschen heutzutage auf verschiedene Proteine, die im Latex natürlich vorhanden sind, allergisch reagieren. Interessanterweise ist Latex aus Russischem Löwenzahn frei von diesen Allergenen, wie das Institut für Biochemie und Biotechnologie der Pflanzen der Universität Münster 2010 herausfand.
Auch die bei der Materialherstellung benutzten Vulkanisationsbeschleuniger stehen übrigens unter Allergieverdacht und müssen daher mit Bedacht eingesetzt werden.

Der Kautschuk wird, je nach Verwendung, ergänzt durch Füllstoffe wie Ruße (für Reifen), Weichmacher, Alterungsmittel, Flammschutzmittel, Pigmente und Farbstoffe. Als biologisches und CO2-neutrales Naturpro-dukt ist Latex also ein Grundstoff mit guten Eigenschaften.
Typische Weserland-Produkte sind „Suprotex GNK“ und „Suprotex GNL“. GNK ist eine wässerige Dispersion, die als Vulkanisationspaste zur Herstellung von Gummihaaren und zur Beschichtung bzw. Kaschierung von Textilien dient. GNL ist ebenfalls wässrig und wird als Vulkanisationspaste für Herstellung von Formschaumteilen verwendet.